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Historie

Gäbe es die Gegenwart ohne Vergangenheit?
Erinnern heißt auch, sich zu orientieren was man bewahren möchte und was man loslassen muss und vielleicht macht es auch Mut, zu sehen, dass die Dynamik des Lebens zu jeder Zeit Leidenschaft und auch Abschiednehmen und Neues begrüßen bedeutet hat.

Heinz Beutler Senior auf der MS SeewindBeutler Bestattungen und Abendfrieden Seebestattungen verschmolzen 2016 zu einem weiterhin familiengeführten Unternehmen. Hier ein Einblick in die Historie und Entwicklung:

Die Eheleute Heinz und Margret Beutler gründeten bereits Anfang der 80er Jahre die Seebestattungsreederei Abendfrieden. Der Kapitän Heinz Beutler sen. übergab mit einem Generationsvertrag seinem Sohn Heinz Beutler jun. 1999 das Geschäft. Im Zuge dessen wurde der Firmensitz am Dorfring in Stein erbaut und die Zentrale-Seebestattungsgedenkstätte ins Leben gerufen.

Heinz Beutler absolvierte das Studium zum Dipl. Wirtschafts-Ing. für Seeverkehr und Nautik und erwarb das Befähigungszeugnis Kapitän auf großer Fahrt. Mit dem Eintritt in das Familiengeschäft entwickelte sich das Interesse von der Seefahrt zum Bestattungswesen. Im Jahr 2011 erwarb Heinz Beutler die Qualifikation zum „Geprüften Bestatter“. Anja Beutler absolvierte zunächst das Lehramtsstudium und fand sich mit großen Engagement schnell in die Geschäftsführung der Abendfrieden Seebestattungen GmbH ein. Es folgte ebenso bald die Ausbildung zur geprüften Bestatterin. Etwa zeitgleich bot der Inhaber des Beerdigungsinstitutes Friedrich Struck, Gerd Timmann, die Nachfolge den Eheleuten Heinz und Anja Beutler an.

Historie    Tischlerei- und Bestattungsunternehmens Struck

Ein Blick in die über 145 jährige Firmenchronik des Tischlerei- und Bestattungsunternehmens Struck beweist, dass die Firmeninhaber stets verstanden, ihren Betrieb unter Wahrung der Tradition den Erfordernissen der Zeit anzupassen. Johann Friedrich Christopher Struck absolvierte 1859 bei Meister Hein in Rantzau seine Gesellenprüfung zum Tischler. Zunächst gründete er 1874 den Tischlereibetrieb Struck in Rantzau. Bereits 1880 siedelte die Firma in die Wehendstraße nach Lütjenburg um.

Noch heute zeugen Möbelstücke in Lütjenburger Familien von der handwerklichen Kunst des Firmengründers.

1898 übergab Johann F.C. Struck den Betrieb an seinen Sohn Friedrich Struck. Dieser modernisierte die Tischlerei maßgeblich. Unter anderem konnte er 1909 das Nachbargrundstück erwerben und schaffte mit dem Ankauf von Holzbearbeitungsmaschinen die nötige Anpassung an die modernen Erfordernisse.

Während des ersten Weltkrieges wurde Friedrich Struck senior zur Flugzeugwerkstatt der Kaiserlichen Werft in Kiel dienstverpflichtet. Dort begann auch Friedrich Struck junior unter seinem Vater die Ausbildung zum Tischler. Der Krieg störte die Entwicklung, doch in den 20er Jahren erlebte die Firma stetigen Aufschwung.

Im Jahr 1932 übergab Friedrich Struck seinem Sohn ein fundiertes Geschäft, welches von da an in dritter Generation geführt wurde. Der Junior gliederte einen Möbelfachverkauf an die Bau- und Sargtischlerei, um mit der industriellen Möbelherstellung Schritt halten zu können und konkurrenzfähig zu bleiben. Im zweiten Weltkrieg diente Friedrich Struck junior in der Luftlandedivision und erlebte die russische Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Heimkehr nach Lütjenburg machte er sich umgehend an den Wiederaufbau des Familienunternehmens.

Als Vater Friedrich Struck im Jahr 1948 verstarb, erlebte er gerade noch mit dem Bau der Möbelausstellungsräume die wiedererlangte Lebenskraft seines Betriebes.

1963 erwarb der Enkel des Gründers, Friedrich junior, ein weiteres Nachbargrundstück in der Wehdenstraße. 1965 wurde feierlich der moderne Neubau mit großen, hellen Verkaufsräumen eingeweiht.

Nachdem Friedrich Struck 1974 drei Jubiläen: das 100 jährige Firmenbestehen, seinen 70. Geburtstag und „40 Jahre Handwerk“, begehen konnte, übergab er seinen Betrieb in die Hände seiner Tochter Ilse und seines Schwiegersohnes Gerd Timmann.

Die „jungen Leute“ hatten neue Ideen und suchten Marktlücken. So wurde damals mit großem Erfolg das erste und einzige Reiter- und Pferdeartikel Geschäft in Lütjenburg eröffnet. Zudem war Gerd Timmann Mitbegründer des Lütjenburger Pony-Reitverein. Seine Frau Ilse unterhielt ein Kinder-Shop.

Bereits seit 1952 war die Firma Struck berechtigt das Fachzeichen des Deutschen Bestattungsgewerbes zu führen. Der Nachfolger Gerd Timmann absolvierte 1974 die Prüfung zum „Fachgeprüften Bestatter“ und garantierte über die Jahre für eine gute fachliche Beratung und Hilfe in allen Angelegenheiten um einen Sterbefall.

Leider verstarb Ilse Timmann, geb. Struck viel zu früh. In den vergangenen Jahren nahm Christel Eickhoff mit ihrer liebenswerten und einfühlsamen Art, Menschen zu begegnen wertvollen Einfluss auf das Beerdigungsinstitut Struck.

Seit dem 01. November 2012 führen Heinz und Anja Beutler als geprüfte Bestatter die Tradition in der Wehdenstraße 8 in Lütjenburg fort.

In den folgenden Jahren erwarben Heinz und Anja Beutler weitere Qualifikationen durch regelmäßige Fort- und Zusatzausbildungen u. a. im Bereich Trauerbegleitung, Hospizarbeit und Umgang mit an Demenz erkrankten Trauernden - verbunden mit der Fragestellung:

Wie können Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit durch einen würdevollen und individuell gestalteten Abschied Wertschätzung und Trost erfahren?“

Neben der Filiale in Lütjenburg wurde der Hauptsitz von Beutler Bestattungen mit der Zentralen-Seebestattungs-Gedenkstätte in Stein im Rahmen der Erfordernisse an ein modernes, ansprechendes Bestattungsunternehmen erweitert und zudem ein weiterer Standort in Kiel/Wik, Belvedere 1 eingerichtet.

2023 wurde Anja Beutler als Jahresbestmeisterin geehrt.

   Kiel 0431. 38036288   Stein/Laboe 04343. 49777   Lütjenburg 04381. 4956